Digitales Pflegekonsil

Monks

telemedizinischer Dienstleister der ärztlichen Berufsverbände

OTH-Regensburg (wissenschaftl. Begleitung)

eHealth Labor, Mitglied des Regensburg Center of Health Sciences and Technology

Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI)

(21.000 Mitglieder, Europas größter Facharztverband)

Berufsverbände der Neurologen und Psychiater (BVDN, BDN, BVDP)

(3.555 Mitglieder, Bayern: 520 Mitglieder)

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)

(1.250 Mitglieder, Bayern: 300 Mitglieder)

Deutscher Caritasverband, Landesverband Bayern

(250 Alten- und Pflegeheime, 300 ambulante Dienste, 20.000 Mitarbeiter/innen)

 

Teammitglieder

Jennifer Wolter

 

Projektpartner und Verbände

Intersektorale Kommunikation und Datenaustausch zwischen ambulanter / (teil-) stationärer Altenpflege und Haus- / Facharzt

 

Motivation

In Bayern gibt es derzeit etwa 384.000 Pflegebedürftige, Tendenz steigend. Davon 104.000 in Pflegeheimen und 83.000 durch ambulante Pflegedienste betreute Pflegebedürftige. In ländlichen Regionen gibt es Versorgungsengpässe aufgrund des Mangels an Ärzten. Pflegebedürftige sind meist immobil und auf Hausbesuche angewiesen. Die Folge ist eine eine dramatische Verschlechterung der medizinischen Versorgung speziell im Bereich Pflege.

Durchschnittliche Lebensarbeitszeit von Pflegekräften: 10 Jahre

Voraussichtlich fehlen bis 2035 etwa 500.000 Pflegekräfte.

 

Projektziele

Niederschwelliges Vernetzungsangebot für alle relevanten Versorger im Bereich der Pflege

  • Haus- und Fachärzte
  • Arbeitsmediziner
  • Pflegeeinrichtungen
  • Pflegekräfte
  • Patienten

Pflegekonsil, -app und digitale Pflegekonsilakte

Pflegekonsil

  • Fachlicher Austausch zwischen Hausarzt, Fachärzten für Geriatrie, Psychiatern, Neurologen und Pflegebedürftigen, Pflegekräften
  • Möglichkeit für Pflegekräfte für Austausch mit Experten aus dem Bereich der Arbeitsmedizin über entsprechende Angebote

Pflegeapp

  • Teil des telemedizinischen Konsils
  • Ermöglicht direkten Kontakt zwischen Ärzten und Pflegebedürftigen
  • Technisch niederschwellige „virtuelle Hausbesuche“
  • Internetzugang muss reichen
  • Ermöglicht Betreuung in stationären Einrichtungen oder Wohnort
  • Zugang erhalten auch Angehörige

Digitale Pflegekonsilakte

  • Durchführung und Dokumentation der Behandlung und Betreuung des Patienten
  • Enthält Aufzeichnungen des Pflegepersonals, auf diese sich der Arzt bei seiner Behandlung beziehen kann
  • Verfügt über innovatives Zugangssystem
  • Zukünftig auch anderweitig im Gesundheitssystem, z. B. künftig in der Telematik-Infrastruktur einsetzbar
  • Individualisierte Pflegeakte
    • Struktur und Inhalte passend zum jeweiligen Krankheitsbild